Tipps und Tricks

Auf meinem bescheidenen Weg des erlernen der japanischen Sprache, habe ich bereits viele Bücher, Websites, Sprachbücher, Videos, Programme und Hardware verwendet. Vielleicht hilft auch dir etwas davon weiter. Gerne ergänze ich die Liste auch mit deinen Erfahrungen.

Bei mir begann, wie so vieles, im Internet. Deshalb waren meine ersten Lernquellen Websites wie

Diese Websiten verwende ich öfter als Google. Auf Italki schreibe ich mit meinen Freunden, auf Textfugu erlerne ich die Kanjis und auf Renshuu schlage ich regelmäßig ein paar Grammatik Beispiele auf.

Über 1 Jahr habe ich nur mit den oberen Quellen verbracht. Bis ich bei TextFugu an die zur Verfügung gestellten Ressourcen an die Grenzen stoß und ich bereits viele enge Freundschaften auf iTalki geschlossen hatte. Zudem verbrachte ich meine ersten 4 Wochen Urlaub auf Japan, gefolgt von einem 2-monatigen Praktikum als Softwareentwickler.

In dieser Zeit habe ich mir Bücher gekauft, welche meine zukünftige Lernkurve stark steigern sollte.

  • Japanisch – Deutsch – Über 12000 Wörter und Redewendungen
  • 日本語総まとめ N1 – Grammatik
  • 日本語総まとめ N2 – Grammatik
  • 正しく★美しい★書き方 – Kanji schreiben lernen. 1 + 2 Klasse

Japanisch – Deutsch habe ich kaum verwendet. Es ist wie ein Schlag auf den Kopf. 12000 Wörter auf 360 Seiten. Sehr demotivierend und praktisch unmöglich sich etwas zu merken. Auch 日本語総まとめ N1 + N2 war ein Fehler, da dies mein Level mehr als übersteigt. Was ich erst später herausfand. JLPT (Japanese Language Proficiency Test) ist ein Sprachtest der aus 5 Levels besteht. N5 = A1. N1 = C2. Somit stieg ich als Anfänger direkt bei den Experten ein.

Bei meinem zweiten Besuch in Japan besorgte ich mir ein elektronisches Wörterbuch. 電子辞書
Der Vorteil gegenüber einem Smartphone mit Google-Translator:

  1. 100% Verfügbarkeit. Nicht an das UMTS gebunden
  2. Mehr als 1 Wörterbuch in einem. Je nach Preiskategorie können dynamisch neue Wörterbücher hinzugefügt werden. (Auch für andere Sprachen)
  3. Kanji Suchfunktion
  4. Sprichwörter Suchfunktion
  5. Richtige Übersetztungen (Google blind zu vertrauen wäre ein Fehler)
  6. Richtige Aussprache
  7. Beispielsätze
  8. Akkulaufzeit nicht an das Smartphone gebunden

Der Nachteil der Geschichte:

  1. Teuer
  2. Unhandlich

Ich für meinen Teil könnte ohne das digitale Wörterbuch nicht mehr leben. Zudem verwende ich es auch um Wörter zu speichern und um anschließend zu lernen. Hier noch mein 電子辞書

 

Auch noch erwähnen möchte ich physikalische Flashcards. Zu meinem 20. Geburtstag erhielt ich das Intermediate Kanji Flashcards Set mit 750 verschiedenen Kanjis. Auf der Vorderseite ist das Kanji abgebildet, die Stroke-Order und ähnliche Kanjis. Die Rückseite stellt bis zu sechs Beispielsätze zur Verfügung und das Kanji in Hiragana + Katakana ausgeschrieben. Leider musste ich feststellen, dass dieses Lernmaterial für meinen Lerntyp ungeeignet ist. Ich werde nicht nur von 750 Karten auf einen Blick erschlagen, auch das Kartenmanagement (Wann wird was gelernt und wiederholt) muss von mir übernommen werden. Der Überblick war bereits nach knapp zwei Wochen verloren, einige Karten verschwunden und die Motivation im Keller.

Jeden Tag, und damit meine ich jeden Tag, verwende ich Anki. Eine Software die einem Hilft Vokabular zu lernen. Es prüft dich Täglich (je nach Konfiguration) nach alten und neuen Vokabeln ab. Somit ist eine handgeschriebene + verwaltete Vokabelliste hinfällig. Zudem wird eine Statistik berechnet, zur welcher Stunde am besten gelernt werden kann, welche Vokabeln dir am meisten Kummer bereiten, wie viele Vokabeln du pro Tag lernen solltest. Ein Prozentualer Fortschritt, der durch ein Tortendiagramm dargestellt wird, sorgt laufend für neue Motivationsschübe. Hinzu kommt, dass die digitale Vokabelliste nicht selbst verfasst werden muss. Es können bereits bestehende Listen (Ich empfehle JLPTN5,N4,N3,N2,N1) heruntergeladen und eingebunden werden.

Mein neustes Lernmittel kennt ihr bereits. Dieser Blog. Ich werde versuchen viele gewonnene Erkenntnisse hier hochzuladen, um während dem Schreibprozess die Thematik zu wiederholen und um ein online Nachschlagewerk zu erstellen. (Das vielleicht nicht nur mir von genutzt werden wird)

Weitere Materialien werden bestimmt noch folgen. Viel Erfolg beim lernen!

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